Abi 1969

Nach 40 Jahren - Klassentreffen der 69-er am 31. Oktober 2009

Wie schon nach 30 und 35 Jahren, hat sich der Abi-Jahrgang 1969 (genauer gesagt, Teile des a- und des b-Zweigs) auch nach 40 Jahren zu einem Klassentreffen zusammengefunden. Der Jubiläumszahl angemessen gab es diesmal dank der tollen Organisation unseres Klassenkameraden Hans-Jörg-Sievers ein richtiges Programm.

 


Leider mussten einige, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, kurzfristig absagen. Am Ende fanden sich dann aber doch 14 Teilnehmer an der Glockenspitze ein. Da diesmal auch einige „Neue“ dabei waren, hieß es zunächst einmal „Wer bist du denn?“. Das Wiedererkennen ging weiter bei einem von OStD Janke kurzweilig gestalteten Rundgang durch die Schule. Kaum etwas ist an seinem alten Platz geblieben; aber der Gesamteindruck auf alle – die ja zu einem erheblichen Teil selbst Pauker geworden sind – war sehr positiv. Höhepunkt war die Ausgabe der Abiturarbeiten – hier konnte man ein vielfaches Aha! und Soso! vernehmen.


Nächster Programmpunkt: eine Stadtführung durch Hachenburg. Selbst die im Umfeld gebliebenen Teilnehmer sahen und hörten dabei noch Überraschendes, denn dank der guten Verbindungen von Hans-Jörg durften wir uns auch das Innere des Schlosses näher ansehen, in dem sich heute eine Ausbildungsstätte der Bundesbank befindet, und das für normale Besucher gesperrt ist. Bei schönem Wetter hatten wir zudem eine tolle Aussicht auf die Umgebung mit dem herbstlich leuchtenden Westerwald.

Hauptsache waren dann die Gespräche und gemeinsamen Erinnerungen, wobei das Brauhaus im Kloster Marienstatt und später der Femesaal des Hotels Krone in Hachenburg einen ‚angemessenen’ Rahmen für unser Treffen bildeten, das zum Schluss in den Kronenkeller verlegt wurde und bei Pit’s endete. Einige sollen es sogar bis 6 Uhr ausgehalten haben…

Da wurden dann die Stärken und Schwächen unserer Lehrer nochmal zitiert, von denen leider diesmal keiner anwesend war. Die kleinen Streiche erwachten wieder zum Leben, mit denen wir Lehrern und Mitschülern das Leben schwer gemacht haben. Viel Raum nahmen die Rückblicke auf unsere Klassenfahrten nach Oberammergau und Paris ein, an die sich mancher noch bis ins Detail erinnern konnte. Natürlich tauschte man sich auch über die Gegenwart aus: über die beruflichen Aktivitäten bei denen, die noch im Saft stehen; die Freizeitbeschäftigungen derer, die sich schon im (Vor-)Ruhestand befinden, Urlaubserlebnisse und auch die Weltpolitik.

Weil es so schön war und wir allen, die diesmal nicht dabei sein konnten, die Gelegenheit zum Nachholen geben wollen, planen wir, uns diesmal schon in 2 Jahren wieder zu treffen.

 (Hans Volkhausen)